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Braue das beste Bier, das du kriegen kannst.

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Weil du es trinken wirst.” So lautet das alte Sprichwort. In der Liste der Nationen, die am meisten Bier konsumieren, belegt Österreich nach Tschechien den zweiten Platz. In Österreich werden jedes Jahr 105 Liter Bier pro Kopf getrunken. Mit diesem Erfahrungsschatz sollte es möglich sein, sich darauf zu verlassen, dass die Österreicher wissen, welches Bier das beste ist – und das ist das marktführende “Gösser”-Bier, das in Südösterreich gebraut wird.

Um eine hervorragende Qualität zu gewährleisten, setzen die Braumeister der Göss-Brauerei auf hochpräzise Messtechnik: Im Produktionsprozess und im Labor wird eine umfassende Qualitätskontrolle durch Anton Paar durchgeführt, um sicherzustellen, dass nur Bier abgefüllt wird, das den höchsten Anforderungen entspricht.

Die Gösser Brauerei in Göss bei Leoben blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück. Der heutige Marktführer in Österreich war schon immer ein Vorreiter bei neuen Technologien: Dazu gehören die frühzeitige Einführung eines Pasteurisierungsverfahrens, der Einsatz der digitalen Dichtemessung und der Titel als erste CO2-neutrale Brauerei der Welt. Bei all dem steht jedoch immer das Bier im Vordergrund. Es muss gut sein, gut schmecken und ein erfrischendes Getränk für alle, die es trinken. Aber was macht ein gutes Bier aus? Wie wird es hergestellt? Und wer entscheidet, was gut ist?

Ein Meister seiner Kunst

Andreas Werner weiß viel über Bier. Seit 15 Jahren ist er Braumeister der Göss-Brauerei, der größten Brauerei Österreichs. Seit seiner Berufstätigkeit vor rund 30 Jahren ist er mit allen Parametern konfrontiert, die Bier beschreiben. “1985 wurde eines der ersten Geräte von Anton Paar zur Bestimmung des Originalextrakts in der Zentralen Prüfstelle für Österreichische Brauereien eingesetzt. Er war so groß wie ein Esstisch und maß sowohl Dichte als auch Schallgeschwindigkeit”, erinnert sich Werner. Das wurde als großer Schritt in der Qualitätskontrolle in Brauereien angesehen. Später etablierten sich Inline-Sensoren für Messungen während der Produktion. Diese wurden zunächst an den Filtereinheiten eingesetzt.

Mit Erfolg – die digitale Dichtemessung wurde schnell zum Standard in der Bierproduktion. “Seit ich in dieser Branche angefangen habe, und das ist jetzt über 30 Jahre her, ist Anton Paar mein ständiger Begleiter. Ich musste Anton Paar nicht kennenlernen, es war einfach immer da”, erklärt er. Andreas Werner ist nun auch Braumeister für die Brauereien Puntigam, Schladming und Villach sowie für die Brauerei Göss. Diese sind alle Teil des Konzerns der Brau Union Österreich AG. Alle diese Brauereien verwenden Anton Paar Instrumente.

Ein Ausflug in die Welt der Bierqualität
Für Andreas Werner besteht die Bierqualität aus zwei Faktoren: Trinkbarkeit (wie viel Sie noch einen Schluck nehmen möchten) und Konsistenz. “Gute Qualität ist gleichbleibende Qualität. Dann fülle ich das Bier ab, das der Kunde Monat für Monat, Jahr für Jahr erwartet”, berichtet Werner. Beide hängen von Parametern wie Originalextrakt, Alkohol, Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2) ab.

Welche Werte ein Bier haben muss, um es populär zu machen, entscheidet der Kunde beim Kauf. Dass ein Bier die geforderten Werte hat, ist die Aufgabe des Braumeisters. Er hat immer ein Auge auf “sein” Bier, denn im Labor und während des gesamten Produktionsprozesses wird das Bier ständig gemessen und kontrolliert. Die Göss-Brauerei verwendet den modularen PBA-B Generation M (Packaged Beverage Analyzer for Beer), zwei tragbare CboxQC™ Atline-Einheiten zur kombinierten CO2- und O2-Messung an der Produktionslinie und mehrere Biermonitore zur Prozessmessung von Alkoholgehalt, Stammextrakt und CO2. “Das wichtigste Instrument hier ist das PBA-B”, erklärt Werner. “Es ist das Referenzgerät für die Qualitätskontrolle im Labor.” In der Brauerei Göss werden täglich 30 bis 50 Bierproben mit dem PBA-B für die Endproduktbewertung analysiert.

Prozessüberwachung als strategische Entscheidung

Neben diesen Routinekontrollen liegt der Fokus der Brauerei Göss eindeutig auf der Überwachung der Produktion. Mit dem Biermonitor von Anton Paar wird das Bier an mehreren Stellen im gesamten Produktionsprozess analysiert: am Würzeleitungsrohr, am Bierkühlerrohr, an den Filtern und vor der Abfüllung. Die Gründe, warum die Brauerei diese Strategie verfolgt, liegen für Andreas Werner auf der Hand: “Wenn ich den Produktionsprozess unter Kontrolle habe, führt das zu Qualität.” Die Prozessüberwachung ist der Schlüssel dazu.

Reproduzierbar und zuverlässig

Die Überwachung des Bieres durch Messungen im gesamten Produktionsprozess und durch Routinemessungen im Labor hat sich für die Göss-Brauerei laut Andreas Werner als erfolgreich erwiesen – ebenso wie die langjährige Partnerschaft mit Anton Paar. “Das Wichtigste für uns ist die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Gerätes”, erklärt der Braumeister. “Die Geräte von Anton Paar sind präzise, liefern reproduzierbare Messergebnisse und haben eine lange Lebensdauer. Das gibt uns Sicherheit; wir wissen, dass wir nicht ein zweites Mal messen müssen. Wir profitieren auch von der Nähe zur Anton-Paar-Zentrale und vom guten Service.”

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